Attribution

Das größte Problem für Marketer ist es nachzuweisen, dass eine bestimmte Anzeige erfolgreich war. In der Welt, in der Hunderte von Werbungen in verschiedensten Art und Weisen unsere Existenz begleiten, ist es schwer zu entscheiden, welche Anzeigen sinnvoll, welche unnötig und welche effektiv sind. Die richtige Attribution kann den Erfolg eines Projekts bestimmen. Letztendlich kann damit Geld gespart werden und die Ressourcen können effizient verteilt werden. Mit einfachen Worten, die Attribution im Marketing ist ein Prozess, der zeigt, welcher Kredit zu welchem Medium zugewiesen wird, das für die Erfüllung des vorher angegebenen Ziels verantwortlich war. Ein Attributionsmodell zeigt einem Unternehmen, ob die einzelnen Schritte der Kundenansprache erfolgreich sind oder eine Änderung in diesem strategischen System benötigt wird. Ein Attributionsmodell ist ein mächtiges Werkzeug, das beispielsweise einem Unternehmen hilft, das Nutzerverhalten besser verstehen zu können. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse, welche Kanäle den größten Einfluss auf die Performance einer Kampagne haben und zeigt Werbetreibenden auf, wie sie ihre Budgets rentabel einsetzen können.

Hintergrund

Es stehen mehrere Attributionsmodelle zur Verfügung. Zu den am meisten verwendeten gehören die sogenannten „Letzte Interaktion“, „Erste Interaktion“, „Linear“, „Zweitverlauf“, „Positionbasiert“, „Datengetriben“ und andere. Welches Modell, das richtige ist, ist individuell bestimmbar, je nach Fragestellung. Oft müssen mehrere Modelle gleichzeitig betrachtet und verglichen werden, um die gewünschte Aussagekraft zu erhalten.

Fakten

Laut einer Nachfrage vom Jahr 2016 setzen 63 % der befragten Marketingverantwortlichen in Deutschland Attributionsmodelle ein, allerdings wird von etwa ein Drittel der Befragten (29 %) noch immer Single-Touch-Modelle (First Touch oder Last Touch) bevorzugt und 79 % der befragten verzichten auf die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Attributionsdienstleister.